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Archiv für März 2007

1 Euro Jobs

Verfasst von Nightyx am 8 März, 2007

Hey Leutz,

heute mal wieder ein seriöses Thema. Wir haben bei uns in der Kita mehrere der sogenannten 1-Euro-Jobber. An sich mag es ja eine tolle Sache sein, wenn Menschen, die keine Arbeit bekommen trotzdem, wenn auch für wenig Geld eine Arbeit bekommen. Die beiden, mit denen ich gesprochen haben, waren zwar nicht sehr erbaut aber aus ermangelung guter Alternativen (zu Hause rumsitzen) wollten sie lieber was tun. Die 1-Euro-Jobs sind aber nur auf ein halbes Jahr begrenzt, danach muss der Arbeitnehmer die Beschäftigungsstelle wechseln. Wenn es länger wäre, würde es wie ein normales Beschäftigungsverhältnis aussehen, was dann ja nicht geht. Meiner Meinung nach sind die 1 Euro Jobs aber Ausbeutung pur. Man hat ein halbes Jahr lang unterbezahlte Arbeit und keine Aussicht auf Bleibemöglichkeit. Gleichzeitig verhindern die 1 Euro Jobber das entstehen neuer Arbeitsplätze, was bei uns eine Handwerkerstelle und eine Haushaltshelferinnenstelle wäre. (Ok, bei unserer Kita ist die Stadt der Träger und die haben irgendwie Probleme im Rathaus und stellen sowieso keine Leute mehr ein. Ist eigentlich eine Riesengeschichte.) Dennoch tauchen die 1 Euro Jobber nicht mehr wirklich in den Arbeitslosenstatistiken auf, werden unterbezahlt und sind daher eher geeignet als Festangestellte. Da gibts lästige Gesetze, was die Kündigung angeht. Die Billiglohnkräfte verschwinden eh nach sechs Monaten.

Weitere Infos bei wikipedia.de

Also liebe Leser, postet mal eure Comments dazu!

Mfg Olli

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Aus dem Leben eines Apothekenkuriers

Verfasst von Bibi am 6 März, 2007

Hi Ihr,

und nochmal ein Erlebnis von mir.

Ich fahr manchmal für die Apotheke Medikamente aus, und im Moment, wo meine Ausbildung noch nicht angefangen hat, n paarmal mehr. Gestern war ich da wieder los. War da n bisschen mehr als sonst und dann hatte noch jemand angerufen, bei dem ein anderer Kurier n paar Tage vorher wohl was vergessen hatte. Da bin ich dann da zuerst hin. Leider stimmte die Adresse nicht. Hab ich also erst die anderen Sachen weggefahren und dann nochmal nachgefragt. Der wohnte n paar Häuser weiter und hatte kein Klingelschild. Soweit zu den Schwierigkeiten bei der Kundensuche. Dann kam ja noch das Beste! Was hatte der letzte Kurier bei dem Kunden vergessen … seine Belohnung … ein paar Süßigkeiten … deshalb fahr ich da zweimal hin ? um die Belohnung für den anderen Kurier zu holen …

Birte

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Panzerumzug

Verfasst von Bibi am 6 März, 2007

Hey,

letztens bin ich abend von Olli nach Hause gefahren, an für sich nichts ungewöhnliches, nur die Zeit die ich dafür gebraucht hab, war mindestens doppelt so lange wie sonst.

Ich fuhr so gemütlich auf der Bundesstraße als plötzlich ne megalange Autoschlange vor mir auftauchte, zuerst war nicht mal zu erkennen, was da los war. Da war zwar n paar Kilometer weiter ne Ampel, aber normalerweise entstehen da nicht solche lange Schlangen. Und dann gings auch nur mit Tempo 30 weiter. Später kam dann die Ampel, aber auch danach wurds nich schneller, aber nachdem dann ein paar Autos abgebogen waren, konnt man den Grund für diese langsame Fahrt erkennen. Da fuhren ca 5 / 6 Panzer mit Warnblinker vorneweg. Dummerweise genau in die Richtung in die ich auch musste … da bin ich dann halt mit 30 hinter den Panzern hinterher getuckert, auch mal interessant :D

LG, Birte

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Die Schweiz attackiert Liechtenstein

Verfasst von Nightyx am 5 März, 2007

Hey Leutz,

die ach so neutrale Schweiz hat Liechtenstein mit bewaffneten Truppen betreten. Das ganze auch nicht zum erstem Mal:

Wallis/ Schweiz – Während einer Übung sind in der Nacht zum Donnerstag 170 bewaffnete Schweizer Soldaten in das souveräne Territorium Liechtensteins einmarschiert.

Wie die ARD-Tagesschau berichtete, versicherte ein Schweizer Militärsprecher jedoch umgehend, dass es sich um ein Versehen gehandelt habe, und erklärte, die Truppe habe sich aufgrund des schlechten Wetters in den Alpen schlicht und einfach verlaufen.

Dabei handelte es sich nicht um den ersten Vorfall dieser Art. Bereits im Winter 1985 waren mehrere schweizerische Raketen während eines Gewitters statt im eidgenössischen Testgebiet in Liechtenstein eingeschlagen und hatten dort einen Waldbrand verursacht. Damals, so berichtet die Zeitung „Blick“, habe die Schweiz mehrere Millionen Franken Entschädigung gezahlt.
(AM)

Quelle: Paranews.net

Die Paranews-Page ist sowieso immer für einen Lacher gut, reinschauen lohnt sich auf alle Fälle.

Mfg Olli

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Einkaufen bei Kaufland

Verfasst von Nightyx am 2 März, 2007

Hey Leutz,

Birte und ich waren eben nochmal schnell bei Kaufland und haben was zu knabbern eingekauft. Vor dem Chipsregal konnten wir dann folgenden Dialog hören:

Er: „Wir müssen schnell nach hause ich muss pissen, geht nicht mehr lange.“

Sie: „Wir waren doch eben noch zu Hause, warum musst du schon wieder?“

Er: „Ja weiß auch nicht, immer wenn ich Bier seh muss ich pissen!“

Also ich glaub der Mann hat ein ziemliches Problem mit Alkohol. Aber jedem das seine.

Mfg Olli

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Hausaufgaben vergessen: Lehrerin haut Schüler mit Stöckelschuh

Verfasst von Nightyx am 2 März, 2007

Hey Leutz,

hier mal ein kleiner Ausschnitt der Schulsituation im Ausland:

Er wollte nicht hören, also musste er fühlen: Ein malaysischer Schüler bezog Stöckelschuh-Prügel von seiner Lehrerin, weil er seine Hausaufgaben vergessen hatte. Es war nicht das erste Mal, dass sie ihre Stilettos zur Waffe machte.

Kuala Lumpur – Wer in Deutschland seine Hausaufgaben vergisst, hat wenig Grund zu zittern. Es droht eine Ermahnung, ein Verweis vielleicht, im schlimmsten Fall: Nachsitzen. Anders verhält es sich in Malaysia – dort kann es brutaler zugehen. Die schulischen Pflichten zu vernachlässigen, ist eine delikate Sache.

Mit den Waffen einer Frau: Stilettos – vielseitig verwendbar
Im nördlichen Bundesstaat Kedah hat eine Lehrerin einen zehnjährigen Schüler mit einem Stöckelschuh geschlagen, weil er seine Hausaufgaben vergessen hatte. Die Frau muss sich nun wegen Körperverletzung vor Gericht verantworten. Ihr droht eine hohe Geldstrafe, wie der malaysische Bildungsminister Misrah Ibrahim der Zeitung „Berita Harian“ sagte.

Für ihre Tat könnte die Pädagogin sogar ins Gefängnis kommen. Denn es ist nicht das erste Mal, dass sie sich in der Wahl ihrer Mittel vergreift: Bereits acht Jungen und Mädchen soll sie mit Stöckelschuhen geschlagen haben. Drei der Schüler wurden dabei so schwer verletzt, dass ihre Wunden im Krankenhaus genäht werden mussten.

mp/dpa

Ich finds schon recht heftig, wenn die Schüler genäht werden mussten. Das hat dann auch echt nichts mehr mit pädagogischen Methoden zu tun. Aber wie Birte grad meinte:“Wahrscheinlich kennen die sowas garnicht“. Sind zwar auch harte Worte, aber die goldene Wahrheit liegt immer in der Mitte (womit nicht das Reich der Mitte gemeint ist :P )

Mfg Olli

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